Die Vorteile
Ein guter Link Bait ist relativ einfach zu publizieren. Die Ideen zu einem Link Bait sind oft schnell zusammengetragen, jedoch kann sich die Umsetzung schwierig gestalten und zeitaufwendig sein.
Link Bait steigert den Traffic
Der erste direkt spürbare Vorteil eines gut platzierten eingehenden Link ist der Traffic den dieser bringt. Die erste Steigerung der Besucheranzahlen führt im besten Fall zu:
Link Bait nimmt positiven Einfluss auf organische Suchresultate
Auf lange Sicht beeinflussen eingehende Links die eine Website durch einen Link Bait erhält das Ranking der Webseite positiv. Selbstverständlich sind mehrere Faktoren ausschlaggebend für das Ranking einer Website, jedoch ist die Anzahl und Qualität der eingehenden Links ein sehr wichtiger. Die Anzahl der eingehenden Links bleibt einer der wichtigsten Faktoren für das Ranking der Website.
Links die durch einen Link Bait aufgebaut werden sind oft keine reziproken Links und daher besonders wertvoll für SEO. Außerdem ist der Link freiwillig und im besten Fall auf Grund von Themenrelevanz gegeben.
Ist der Link Bait richtig gewählt, werden die eingehenden Links einen guten Anchor Text (Linktext) bekommen. Darüber sollte man sich im Zuge der Themenwahl und der Entwicklung des Link Baits bereits Gedanken machen. Stellt euch einfach die Frage: Was passiert wenn über meinen Link Bait geschrieben wird? Wie werde ich bzw. wie wird meine Website dann verlinkt?
Themenverwandte Links mit den richtigen Keywords im Anchor Text sind die Links, die du für das Ranking deiner Website brauchst!
Die Nachteile eines Link Bait
Zeitraubend
Es kommt darauf an für welchen Typ Link Bait man sich entscheidet, in den meisten Fällen ist ein Link Bait jedoch relativ zeitintensiv. Es empfiehlt sich dann auch das Abwägen in wie fern Aufwand und Nutzen in der Relation zueinander stehen.
Plant man einen Link Bait für einen Kunden spielt diese Frage eine zentrale Rolle. Der Kunde will selbstverständlich wissen was die Investition letztendlich an Gewinn bringt. Eine Einschätzung diesbezüglich ist selbst mit guten Marktkenntnissen schwierig.
Imageschädigung
Bei einem Link Bait taucht meist der Markennamen des veröffentlichenden Unternehmens auf. Die Kampagne, der Link Bait wird online zur Diskussion gestellt. Die angesprochene Online-Community wird bei ausreichendem Interesse darauf reagieren. Diese Art der Kommunikation hat das Unternehmen bzw. der Veröffentlichende des Link Bait nicht mehr unter Kontrolle. Einerseits ist dies ein erwünschter Effekt, der zur viralen verbreitung im Internet beiträgt, andererseits kann diese Eigendynamik auch zu ungewollten (negativen) Reaktionen der Community führen. Darüber sollte man sich im Voraus im Klaren sein und wissen wie man damit umgeht wenn dieser Fall eintritt.
PS: In der letzten Zeit habe ich leider nicht die Zeit gefunden so frequent zu bloggen wie ich das gerne gewollt hätte. Dennoch war ich nicht untätig:
Anlässlich der SES in Hamburg (die schon etwas länger zurückliegt) wurde ich von Matthias Jeneck interviewt.
Kurz nach der SES durfte ich den Steckbrief von SEO-United ausfüllen.
Zu guter letzt hat mir Klaus-Martin Meyer vom Interview Blog diverse Fragen gestellt.
Vom 23. – 24. Juni besuchten Joost, Roy und ich die SES in Hamburg. Evert konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei sein. Joost übernahm daher seinen Vortrag in der Session `Europäische Fallstudien zum Suchmaschinenmarketing´ und richtete sich dabei auf eine Fallstudie bezogen auf KLM.
In meinem Vortrag zum Thema ´Optimale Verlinkungsstrategien 2008` richtete ich mich auf Link Building & interne Linkstruktur.
Am Montag den 23. Juni begann unsere Reise mit dem Auto in Arnheim. Es fing schon gut an, denn ich glänzte zum verabredeten Zeitpunkt mit Abwesenheit, da ich verschlafen hatte. Auf dem Weg nach Hamburg holten wir Roy in Enschede ab und setzten unsere Reise fort. Um 15:00 Uhr in Hamburg angekommen, stand der Check-in im Hotel an. Danach direkt zur Konferenz, die im nahegelegenen Sofitel stattfand. Dort angekommen besuchten wir den Vortrag ´So machen Sie Besucher zu Käufern´. Eine prima Session, jedoch war der Zweite Vortrag wenig unterhaltsam und brachte zudem wenig Neues. Daher beschlossen wir den Vortrag zu verlassen und stattdessen mit unserem Freund Jens Fauldrath einen Drink zu nehmen und das Abendprogramm einzuläuten.
Es dauerte nicht lange und die Gruppe wurde größer. Wir trafen bekannte Gesichter die wir bereits auf der SMX in München kennengelernt hatten. Durch Mediadonis und FridayNite wurden wir kurzer Hand zur am Abend geplanten Show ´Webmasters on the Roof` eingeladen. Also machten wir uns auf den Weg. Zusammen mit Matt McGowan, seiner bezaubernden Freundin Bianca , Kevin Ryan, Richard Zwicky und seinem Sohn machten wir uns auf zur ersten Party. Im Obergeschoß eines Gebäudes mit einer schönen Dachterrasse, genau das Richtige für die Webmaster on the Roof, fand ein Empfang statt. Dort wurde der Firmensitz einer Analytics-Firma vorgestellt.
Es folgten gute Gespräche über die SES, Universal Search und die Zukunft des Searchmarktes.
Gegen 20:00 Uhr machten wir uns auf zur nächsten Party. Auf zum Event des Abends: Die Axel Springer Party. Eingeladen waren alle Speaker der SES sowie alle bekannten SEO´s und andere Leute der Branche. Dort sprachen wir zum ersten Mal mit Mark und Menno von Firstfocus. Sie waren zusammen mit Bas van den Beld von Dutchcowboys aus den Niederlanden angereist und sorgten für eine gute Berichterstattung von der SES. Wir ließen den Abend mit guten Gesprächen, neuen Kontakten, Drinks und Häppchen ausklingen…
Der zweite Tag auf der SES
Die Nacht war kurz. Nach dem Frühstück direkt zur SES. Wie auf jedem Kongress finden die guten Gespräche außerhalb der Sessions statt. Also mischten wir uns unters Volk und versuchten so viele Kontakte wie möglich zu knüpfen.
Um 15:00 Uhr war es dann soweit: Showtime!
Die Session ´Strategien zur optimalen Verlinkung´ mit Ralph Tegtmeier aka Fantomaster, Thomas Promny, Marcus Tandler und mir.
Der Saal war voll und es war eine Super Session mit guten Präsentatoren, guten Witzen und viel Inhalt. Ich fühlte mich als einziger white hat SEO dennoch wohl zwischen meinen black hat Kollegen. Übrigens hatte Stefanie, Head of Search Quality Google Germany, sich ebenfalls unter das Publikum gemischt. Sie war die ganze Session über eifrig am schreiben…
Thomas Promny warnte vor dem Kauf von Links und nannte als Lösung es mit dem Linkkauf geschickter an zu gehen und einfach dafür zu sorgen, dass die Links nicht aussehen wie Paid Links. Marcus hatte eine andere Strategie um das Paid Link Problem zu lösen, nämlich keine Links sondern direkt ganze Webseiten zu kaufen und diese dann zu redirecten. An einigen Beispielen erläuterte er wie man alte Webseiten findet und machte mit einem Case deutlich wie er für 50,- Euro eine Webseite von einer Frau kaufte, die sich dem Wert Ihrer Seite nicht bewusst war.
Fantomaster erklärte wie es ihm gelang 25 Millionen Seiten zu generieren die zudem noch lesbar waren. Mit seinem ´Contentgenerator´ schafft er es lesbare Seiten mit kontextuellem Content zu generieren, mit deren Hilfe man sein Backlinkprofil aufbauen kann. Diese 25 Millionen Seiten haben untereinander eine maximale Überlappung von 34% und 14% Übereinstimmung mit dem Masterartikel der als Vorlage zum generieren der 25 Millionen Seiten genutzt wird.
Ich durfte als letzte in dieser hochkarätigen Runde vortragen. In meiner Präsentation ging ich auf die heiß diskutierten Themen Siloing und PageRank Sculpting ein. In der Frage Antwort Runde war dann auch zu merken, dass der Bedarf an Diskussion zu diesen Themen vorhanden war. Das gesamte Panel unterstützte mich in meinen Aussagen die ich während meines Vortrages und bei der Beantwortung der darauf folgenden Fragen tätigte. Thomas Promny merkte ebenfalls an, dass bei 99% der SEO´s die über PageRank Sculpting sprechen noch mehr als genug andere on-page Optimierungsschritte zu tun sind.
Hier meine Präsentation
Nach einer kurzen Pause war Joost an der Reihe. Im Session `Europäische Fallstudien zum Suchmaschinenmarketing´ begeisterte er das Publikum mit einer Case Study über den Verlauf der KLM Campagne. Joost betreut innerhalb Onetomarkets diese Campagne selbst und konnte somit einen guten und informativen Vortrag halten.
Dies war die letzte Session des Tages und damit auch leider eine der schlechter besuchten Session.
Wir verabschiedeten uns von unseren Freunden und traten den Heimweg an. Schließlich lag noch eine ca. 5-stündige Autofahrt vor uns.
Was ist bei einem Link Bait eigentlich der Köder? Klar, der Content also der Inhalt deiner Link Bait Kampagne. Nun kann man diverse Inhalte kategorisieren und dem Thema Link Bait zuordnen.
Für einen Link Bait braucht man einen “Aufhänger” (Englisch: Hook = Haken).
In diesem Post möchte ich gerne einige dieser Hooks nennen und dazu ein paar Beispiele anführen.
Humor
Bring Deine Leser zum lachen!
Schockieren
Quiz/Preisfrage
News
Der Klassiker
Kontroverse
Kleiner Tipp: Mit dieser Art von Link Bait kann man großen Erfolg haben. Aber vorsicht: Wenn du an allem rummäkelst wird es nervig! Immer gegen den Strom schwimmen ist auch keine Lösung.:-)
Nachschlagewerk
Tools/Plugins
Preisverleihung/Award
Die Liste
Prominentenbonus
Design
Analysen & Statistiken
Giveaway
Für alle obengenannten Themen und Anregungen gilt, dass sie brauchbar und/oder “cool” sein sollten. Je nützlicher der Content deines Link Bait desto schneller wird er sich verbreiten. Dementsprechend wird sich auch das Feedback in Backlinks zeigen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, bedarf es einiges an Vorbereitung und Zeit. Versuche besser, innovativer und kreativer als andere zu sein!
Der “Coolnessfaktor”: Wenn etwas nicht direkt nützlich ist, sorg dann dafür, dass es “cool” ist!

Ich bin Nina Baumann, E-Marketeer und SEM Spezialist bei Univé-VGZ-IZA-Trias in den Niederlanden.
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